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Die Kunst des Einmachens

Einmachen, Einkochen, Konservieren – diese Begriffe rufen Bilder von bunt gefüllten Gläsern hervor, die in der Speisekammer aufgereiht sind und den Geschmack von Sommerfrüchten und Gartengemüse das ganze Jahr über bewahren. Was einst eine Notwendigkeit war, um Lebensmittel haltbar zu machen, hat sich heute zu einer geschätzten Kunstform entwickelt, die Tradition und Kreativität vereint.

Ein kurzer Blick in die Geschichte
Das Einmachen ist eine Technik, die seit Jahrhunderten genutzt wird, um Lebensmittel haltbar zu machen. In Zeiten vor Kühlschränken und Gefriergeräten war das Konservieren von Lebensmitteln überlebenswichtig, insbesondere in den Wintermonaten. Die Grundlagen des Einmachens basieren auf der Anwendung von Hitze, um Mikroorganismen abzutöten, und der Versiegelung von Lebensmitteln in sterilen Behältern, um sie vor erneuter Verunreinigung zu schützen

Die verschiedenen Methoden des Einmachens
Einkochen: Einkochen ist die klassischste Form des Einmachens.. Obst, Gemüse und sogar Fleisch werden in Gläser gefüllt und in einem heißen Wasserbad oder einem speziellen Einkochautomaten erhitzt. Durch den entstehenden Druck werden die Gläser luftdicht verschlossen, was eine lange Haltbarkeit garantiert.

Einlegen 
Beim Einlegen werden Lebensmittel in Essig, Öl oder Salzlake konserviert . Diese Methode eignet sich besonders gut für Gurken, Paprika, Zwiebeln und andere Gemüsearten. Der Essig verleiht den Lebensmitteln nicht nur eine längere Haltbarkeit, sondern auch einen intensiven Geschmack.

Marmelade und Gelee
Das Einkochen von Früchten mit Zucker ist eine der beliebtesten Arten des Einmachens. Der Zucker wirkt als Konservierungsmittel, und durch das Einkochen wird die Mischung dickflüssig und streichfähig. Marmeladen und Gelees sind perfekt, um überschüssige Früchte zu verwerten und den Sommer ins Glas zu bringen.

Fermentieren
das Fermentieren ist  eine alte Technik, bei der Lebensmittel durch Mikroorganismen (wie Milchsäurebakterien) konserviert werden. Sauerkraut und Kimchi sind bekannte Beispiele, aber auch viele andere Gemüsearten lassen sich durch Fermentation haltbar machen und entwickeln dabei einen einzigartigen Geschmack.

Die richtigen Zutaten und Utensilien

Gläser und Deckel
Saubere, hitzebeständige Gläser und passende Deckel sind das A und O. Die Deckel müssen unbedingt intakt sein, um eine luftdichte Versiegelung zu gewährleisten.

Einkochautomat oder großer Topf
Für das Einkochen wird ein großer Topf benötigt, in dem die Gläser vollständig mit Wasser bedeckt werden können.

Einmachzange und Trichter 
Diese erleichtern das sichere Befüllen der Gläser und das Herausheben aus dem heißen Wasser.

Kreativität beim Einmachen

Experimentiere mit Gewürzen 
Füge Zimt, Nelken oder Vanille zu deinen Marmeladen hinzu, um ihnen eine besondere Note zu verleihen. Beim Einlegen von Gemüse kannst du mit Kräutern wie Dill, Thymian oder Rosmarin experimentieren.

Kombiniere verschiedene Früchte 
Marmeladen müssen nicht aus nur einer Fruchtsorte bestehen. Erdbeer-Rhabarber, Pfirsich-Himbeer oder Apfel-Birne sind nur einige Beispiele für leckere Kombinationen.

Herzhafte Marmeladen
 Warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren und eine herzhafte Variante wie Tomaten-Chili-Marmelade oder Zwiebelkonfitüre herstellen? Diese passen perfekt zu Käse oder Gegrilltem.

Alte Rezepte neu interpretieren:
 Viele Familien haben überlieferte Rezepte für Marmeladen oder eingelegtes Gemüse. Diese kannst du als Grundlage nehmen und mit neuen Zutaten oder Techniken verfeinern.

Nachhaltigkeit und Selbstversorgung
Das Einmachen ist nicht nur eine Möglichkeit, köstliche Lebensmittel zu genießen, sondern auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Selbst gemachte Konserven enthalten keine künstlichen Konservierungsstoffe oder schädlichen  Zusatzstoffe, was sie zu einer  Alternative zu industriell hergestellten Produkten macht. Das Gefühl der Selbstversorgung, das mit dem Einmachen einhergeht, ist ein weiterer Pluspunkt.


Die Kunst des Einmachens bietet die Möglichkeit, saisonale Köstlichkeiten das ganze Jahr über zu genießen und gleichzeitig bewusster mit Lebensmitteln umzugehen. Egal ob Sie Anfänger sind  oder bereits Erfahrung haben– das Einmachen ist ein bereicherndes Hobby, das nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch einen nachhaltigen Lebensstil fördert.

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